Die Sommerferien nähern sich dem Ende, doch für viele junge Leute endet der Sommer deshalb noch nicht. Für viele Familien stehen bei hohen Temperaturen auch regelmäßige Ausflüge in Schwimmbäder und Freibäder im Hochtaunuskreis auf dem Programm, doch trotz der großen Zahl an großartigen Bädern im Kreis haben sich nicht alle Einrichtungen in ihrer Preisgestaltung auf junge Familien eingestellt. Die Junge Union möchte dies mit Blick auf die Badesaison im kommenden Sommer frühzeitig ändern.

Derzeit finden sich nur in den Schwimmbädern Neu Anspach und Wehrheim Familientageskarten auf der Preisliste (10€ und 9€ für je 5 Personen). Kombikarten gibt es für das Seedammbad in Bad Homburg und das Taunabad in Oberursel, in den Freibädern Friedrichsdorf und Königstein gibt es Familienkarten nur als Dauerkarte. In den übrigen Bädern gibt es hingegen bislang keine Familienkarten.

„Solche Karten sind aber sehr wichtig für junge Familien, die gemeinsam einen schönen und erlebnisreichen Tag im Schwimmbad verbringen wollen“ stellt Sebastian Sommer, Kreisvorsitzender der Jungen Union Hochtaunus, großer Freund der Jahreszeit und selbst regelmäßiger Besucher des Wehrheimer Freibades, fest. Er schlägt den kommunalen Betreibern deshalb eine flexible Preisgestaltung für Familien vor. So sollten Eltern sich nicht entscheiden müssen, wer mit den Kindern das Freibad besucht, wenn nur ein Erwachsener mit Kindern von der Karte erfasst ist. Auch Großeltern oder ältere Geschwister sollten im Rahmen einer Familienkarte berücksichtigt werden. Hier hätten viele Bäderbetreiber Nachholbedarf, müssten dies aber selbst in die Hand nehmen. Denn die einzelnen Kommunen entscheiden die Preise als Betreiber eigenverantwortlich.

In diesem Zusammenhang kann sich Sommer auch die Einführung von anderen Kombitickets vorstellen, bei denen man beispielsweise mit einer Eintrittskarte zwei Bäder besuchen könnte.

„Zahlreiche Bäder bieten schon jetzt Rabatte für Inhaber der „Städtepässe“ wie z.B. dem Bad Homburg-Pass an. Solche Pässe bieten mehrere Kommunen im Kreis für finanzschwächere Personen und Familien an. Solche Angebote könnte man auch für Familien aus Nachbargemeinden öffnen“ regt Sommer an. Schwimmbäder seien schließlich auch soziale Treffpunkte und Kinder würden sich freuen, gemeinsam mit Freunden auch mal ein anderes Schwimmbad zu entdecken. Zudem hätten Gemeinden wie Weilrod, Steinbach und Grävenwiesbach gar kein eigenes Bad.

Die Pass-Ausweitung und Vereinheitlichung will die Junge Union Hochtaunus im kommenden Jahr weiter bewerben. Denn nicht nur im Sommer müssen junge Familien Möglichkeiten zur erschwinglichen Freizeitgestaltung eröffnet werden. Die Schwimmbadpreisgestaltung sei nur einer von vielen Punkten, die angegangen werden können um den Kreis attraktiver zu gestalten. Die Städtepässe könnten hierbei eine zentrale Rolle spielen.

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